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das ensemble leipzig 21 wurde 2005 von leipziger musikern und komponisten gegründet mit der absicht, die musik der gegenwart sowohl werkgetreu als auch musikantisch ausdrucksvoll zu interpretieren und sich verstärkt für die werke jüngerer komponisten einzusetzen. durch ein neuartiges programmkonzept sollte dabei weniger die kognitive erfahrensebene als die sinnliche seite der musik im vordergrund stehen: in konzerten, in denen nicht ausschließlich uraufführungen erklingen, sondern auch in sinnvoller gegenüberstellung den verschiedenen wurzeln in der musikalischen tradition raum gegeben werden sollte, wobei innovation nicht nur auf der ebene von kompositionstechnik zu verstehen wäre, sondern auch in der art des musizierens. seit dem erfolgreichen gründungskonzert 2006 im leipziger grassimuseum, das – durch dankenswerte unterstützung zahlreicher förderer und sponsoren wie dem deutschen musikrat, dem museum für musikinstrumente und der leipziger klavierfabrik rönisch - eine eigene konzertreihe eröffnete, kam es zur zusammenarbeit mit renommierten komponisten wie bernd franke, dimitri terzakis, hans-christian bartel und manfred trojahn. in den letzten jahren hat sich außerdem eine vertrauensvolle zusammenarbeit mit den leipziger komponisten steffen reinhold und christian fp kram entwickelt. als absolventen der leipziger hochschule für musik und theater „felix mendelssohn bartholdy“ sind wir eng mit der leipziger musiktradition verbunden und sehen in der fortsetzung dieser lokalen tradition eine wichtige aufgabe. als projektweise arbeitendes kammerensemble spielen wir in einer besetzungsstärke von 9 bis 18 instrumenten, wobei fast alle orchesterinstrumente solistisch vertreten sind.
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